Das rechte Wort zur rechten Zeit

Gedichte gegen Liebeskummer

Die Weltliteratur kennt unzählige Liebesgedichte und nicht wenige dieser Gedichte handeln vom Liebeskummer. Seit Jahrhunderten beschäftigen sich Dichter mit dem Thema Liebeskummer und die Gedichte sind so vielfältig wie die Gefühle, die einen bei Liebeskummer plagen. Manche Gedichte wollen gegen Liebskummer helfen und spenden Trost, andere zeigen auch nur den abgrundtiefen Schmerz, der einen im Liebeskummer zu überwältigen droht.

Diese Sammlung von Liebeskummer-Gedichten trifft sicher jeden Geschmack. Ob Goethe, Schiller, Heine, Tennyson oder Shakespeare – jeder große Dichter kennt den Liebeskummer und hat ihm Gedichte gewidmet.

Wo bist du?

Wo bist du?
Hörst du mir überhaupt zu?
Siehst du mich?
Lässt du mich auch nie im Stich?
Wo bist du?

du und ich

Immer denk ich an dich jeden Tag und jede Nacht,
ich lieb nur dich,
ich kann meine liebe zu dir sehen ich kann vieles sehen,
aber eins kann ich nicht sehen deine Liebe zu mir!!

Die Liebe

Nicht der Tod, sondern die Liebe
ist die wahre Sterbemacht.
Sie hat mich mit ihren Hieben
Letzten Endes umgebracht.

Ich brauche Dich

Ein Herz voller Trauer und ein Kopf voller Schmerz,
Eine blutrote Träne kommt tief aus dem Herz,
Ich sitze im dunklen und zähle die Stunden
ich bin so allein- nicht zählbar die Wunden.
Wunden erzeugt von Schmerzen,
die tief kommen aus dem Herzen

Dornenblume

Rote Rosen, Schwarze Rosen, wiegen sich im Sommerwind.
Dornen stachen meine Hände, bluten sollst du nun mein Kind.
Rote Rosen, werden welken, weil zwei Herzen einsam sind.
Schwarze Rosen, bleiben Zeugen, deiner Grausamkeit mein Kind.
Weiße Rosen, reiner Jugend, Unschuldszeichen aller Zeit.
Blutdurchtränkte Blütenblätter, klagen meiner Seele leid.
Weiße Rosen müssen sterben, meine Rache und mein Schmerz.
Schwarze Rosen meine Liebe, bluten soll dein kaltes Herz

Ich traf einen Engel

Verwildert war mein Haus. Kein Feuer, keine Wärme.
Ich sah hilflos hinaus, zu wunderschönen Sternen.
Stillschweigend war mein Herz. Verstummende Gedanken.
Ich war noch nicht im Jetzt. Ich war… in der Vergangenheit.

Verließ ich bald mein Haus und nahm nur meine Geige.
Mein Herz sah nichts voraus. Es war noch immer schweigend.
Betrat ich still den Pfad, den Weg in Ungewissheit.
Ich hab mir nichts erspart. Hart war meine Geschichte.

Ich wanderte umher, vor Schmerzen mein Herz brach.
Mein Leben schien so leer bis ich einen Engel traf.
Er teilte still sein Herz und gab mir eine Hälfte,
die strahlte und erglänzte in der Dunkelheit der Nächte.

Die Ewigkeit berührte ganz zärtlich meine Seele.
Und langsam sie entführte meinen schlimmsten Willen.
Sie rief mich zart zu ihr, bezauberte, entflammte.
Ich war so fasziniert, dass mein Schmerz erlahmte.

Vergab ich meinen Feinden und spürte wieder Wärme.
Ich sah glücklich hinaus zu wunderschönen Sternen.
Mein Herz schlug stark im Rhythmus des Engels reiner Welt
und strahlte einfach Licht … in Welt der Dunkelheit.

schwarze Nacht

schwarze Nacht umgibt mich
die Sterne leuchten hell,
das Meer rauscht in der Ferne,
die Nacht vergeht so schnell.

Alles ist einfarbig schwarz,
alles mit schatten bedeckt.
doch bald beginnt die Dämmerung,
sie bringt alle Farben mit.

Ich liege auf den Hügeln,
betrachte die schwarze Nacht,
horche den Vogelstimmen,
bis der ganze Wald erwacht.

vorbei ist es mit den Schatten,
die Sonne ist erwacht,
sie steht schon hoch am Himmel,
doch ich denk an die schwarze Nacht.

Schicksal

Engel fliegen
Engel fallen.
Winde wehen
Jahre vergehen.
Die Liebe kommt und geht
wie der Wind sich dreht.
Die Erinnerung bleibt im Herzen
doch sie ist voller Schmerzen.
Dieser Schmerz wird nie vergehen
aber mit der Zeit verwehen.
Das Schicksal ist wie ein leeres Blatt
was nirgendwo geschrieben steht.
Das Schicksal ist für etwas gut
darum hass es nicht vor Wut.
Hör nie auf an dich zu glauben
sonst wirst du dich selbst berauben.
Fange an deine träume zu leben
und höre nie auf etwas zu geben.
Hasse andere nicht
sondern sehe das Licht am ende.